Es geht einzig und allein um Ausdruck!


Mit "Karsten Hochapfels neues Vorhaben" fängt in München alles an. Etliche Leute, ein Kommen und Gehen. Bei den Gigs schaffen es nie alle da zu sein. Ständig kommen neue Typen, neue Instrumente hinzu. Die Musik muss von Probe zu Probe umarrangiert werden. Ein ständiger Wandel. Es wird rumprobiert, alle möglichen Stile durchschifft, Stücke nie gleich gespielt. Die Mitglieder schleppen neue, eigene Kompositionen an. Es entsteht ein echtes Kollektiv-Ding. Man wird „Das Rote Gras“.


Mittlerweile sind die Mitglieder über ganz Europa - Athen, Paris, Berlin, Amsterdam,Muenchen- verstreut und leiten eigene oder wirken in vielerlei Formationen (Impro, Jazz, Elekto),Taschen-,Kammer- oder Symphonieorchestern mit ( so z.B.  leitet Daniel das Andromeda Express Orchestra, Mathias Windstaerke 4, -spielt Adeline im Concertgebow Orchester, Benny bei Maxbab, -kreiert Sofie Elektronisches unter ihrem Decknamen Soflya, - macht Karsten alles moegliche, - arbeitet Gabriel als Fotomodell, -tanzt Aggeliki Tango)  

„Das Rote Gras“ ist also hier und da, macht dies und jenes und doch, oder genau deswegen machen sie auch ihre ganz eigene Musik. Denn : Ihre verschiedensten persönlichen Einflüsse, Aktivitäten und musikalische Interressen lassen stilistische Definitionen unwichtig werden, - es geht ihnen einzig und allein um Ausdruck.

 

 

PRESSESTIMMEN ZU "ZIPOTAM"

Jazz'N'More - CH

 

 

 

 

 

 

PRESSESTIMMEN ZU "DAS ROTE GRAS"

TIPP DES MONATS: “DAS ROTE GRAS” – CD-Release

Dieser Jazz ist wirklich neu. Verschiedene Rhythmen werden übereinander geschoben, Hörgewohnheiten auf die Probe gestellt, Strukturen zerrissen und umgehend neu aufgebaut. Ungewöhnlicher Name, ungewöhnliche Charaktere, ungewöhnlicher Jazz: muß man gehört haben!

Deutschlandradio Kultur, April 2007

 

Wenn eine Kapelle sich Das Rote Gras nennt, dann erwartet man etwas Besonderes – und diese Erwartungshaltung wird nicht enttäuscht. Das Rote Gras hat was von lieblichen Waldgeistern, die durchs Unterholz huschen und sich manchmal auch von einem ganz simplen Walking-Bass-Rhythmus einfangen lassen („Senfblau“). Ansonsten gehen Flöte, Klarinette, Posaune, Gitarre, Akkordeon, Schlagzeug, Bass und Fagott aber gerne ihre eigenen Wege. Da quietscht es schon mal atonal, aber so richtig anstrengend wird diese Musik nie: zu liebenswürdig und kammermusikalisch ist der Gestus dieses Oktetts. Erinnerungen werden wach an holzbläserdominierte Ensembles von Marty Ehrlich, aber auch an die verschrobene Britishness des Penguin Café Orchestra. Letztendlich verfolgt Das Rote Gras aber seine eigene Linie und wenn dabei irgendwelche Grenzen verschoben werden müssen, wird das ganz nebenbei und im Zickzack erledigt – munter und erfrischend.

Rolf Thomas, Jazz thing 68

 

 

 

 

 

 

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Mathias Götz Benjamin Schäfer Adeline Salles Daniel Glatzel Gabriel Hahn Angeliki Kofou Karsten Hochapfel Sophie Bernado